Das "richtige" Haus
Wenn man es genau nimmt beschäftigen wir uns schon seit der Unterzeichnung des Maklervertrages mit der Planung des Hauses. Die Schwierigkeiten mit dem Grundstück haben dieses Thema wenig berührt.
Als wir beim Makler den Vorvertrag abgeschlossen hatten, haben wir natürlich auch über den Bebauungsplan gesprochen und darüber, was denn die anderen Grundstückskäufer so vorhaben.
Hier wurden wir auch auf das Angebot für ein Massivhaus mit zwei Wohnungen zu einem, wie uns schien, attraktiven Preis aufmerksam. Der Makler erklärte uns, wie interessant dieses Haus wäre, wenn man es als Geldanlage betrachten würde. Wir wollten zwar kein Geld anlegen, sondern ein Ferienhaus bauen, aber die Idee eventuell eine Wohnung selbst zu nutzen und die andere zu vermieten fanden wir überlegenswert.
Also haben wir uns zunächst mit den Bauplänen dieses Haustyps beschäftigt. Nach einigen Versuchen meiner Frau die Schlafräume der beiden Wohnungen mit ca. 8 qm oder einen Wohn-Essbereich mit 13 qm und Dachschräge einzurichten meinten wir, es sei besser auf einen Schlafraum zu verzichten. Doch das auf der vorherigen Seite bereits angedeutete Gespräch mit dem Unternehmer lief darauf hinaus: Entweder so wie es der Plan vorsieht oder gar nicht.
(Das Haus an sich finden wir immer noch recht hübsch. Es ist in unserem Baugebiet inzwischen 4 mal realisiert worden. Auf der nächsten Seite in der oberen Bildreihe ganz rechts kann man es sehen.)
Das Friesenhaus der IBG
Parallel zu den Einrichtungsversuchen meiner Frau hatte ich nach weiteren Massivhausanbietern auf Rügen, in Mecklenburg Vorpommern und später auch überregional in der Zeitung und im Internet gesucht. (Herzlichen Dank auch an die Ostseezeitung aus Rostock: Die kann man kostenlos online lesen.)
In dieser Phase fand ich es ganz toll die vielen Bautagebücher zu lesen, die es im Netz gibt. (Über www.bautagebuecher.de findet man schon einige und andere dann beim Lesen über häufig dort angegebene Links.) Ich bin dabei zu einem ersten Ergebnis gekommen nämlich, dass die überregionalen Anbieter im Schnitt billiger waren als die regionalen Unternehmen. Am Schluss blieben Heinz von Heiden, Town and Country und IBG Haus übrig.
Nach dem schon erwähnten Beratungsgespräch in Greifswald waren wir ziemlich sicher, dass das "unser" Unternehmen wird. Das nebenstehende Bild zeigt unser Wunschhaus, das Friesenhaus. Eigentlich ist es ein Einfamilienhaus aber die IBG kann nahezu jeden Planungswunsch erfüllen, z.B. eine Einliegerwohnung im Obergeschoss.
Das individuelle Planung im Hauspreis eingeschlossen ist, war für uns besonders wichtig, da wir bei der Hausplanung bemerkt haben, dass das Baufenster in unserem Grundstück nur bestimmte Abmessungen zulassen würde.
In der Zeit bis Weihnachten haben wir mit der stets freundlichen und geduldigen Verkaufsberaterin per Email den Bauvertrag so weit vorbereitet, dass er im Prinzip abgeschlossen hätte werden können. Ein ansehnlicher Herbstrabatt sollte uns das auch nahelegen, aber da wir erst im Herbst 2005 anfangen wollten, haben wir den Vertrag erst mal ruhen lassen.

