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September 2005

Der September begann noch gestärkt vom Urlaub mit viel Elan und vielen Ereignissen.
Am 3.9. kamen die Entwürfe mit den Änderungen, die wir in Rostock besprochen hatten (siehe Baupläne II). Da alles ok war unterschrieben wir die Pläne und schickten sie zurück.
Ich hatte derweilen Angebote bzw. Anträge für Gas, Wasser und Strom bei den Firmen angefordert, die voraussichtlich unsere Gewerke ausführen werden.
Am 16.9. erhielten wir ein ganz dickes Paket. Es waren die Bauantragsunterlagen für die Bauanzeige in dreifacher Ausfertigung. Zwei Exemplare wurden beim Bauamt des Landkreises Rügen eingereicht, ein Exemplar war für uns.
Da bei einer Bauanzeige anders als bei einem Bauantrag die Unterlagen nicht geprüft und genehmigt werden müssen, erhielten wir schon am 22.9. die Baugenehmigung mit Anzeige und Baustellenschild. Am gleichen Tag kam auch die erste Rechnung von der IBG.
Eins hatte ich noch vergessen zu erwähnen: bei dem Treffen am 26.8. am Grundstück hatte ich bei dem Geologen, der das Bodengutachten gemacht hat, auch noch eine Drucksondierung in Auftrag gegeben. Der Ratschlag kam von Hecky und der Statiker meinte auch, dass das besser wäre um die genaue Lage und Länge der Pfähle festzulegen.
Am 27.9. erhielten wir wieder ein ordentliches Päkchen. Diesmal ist es die Statik in zweifacher Ausfertigung. Einmal fürs Bauamt und einmal für uns.
Endlich mal ein winziger Lichtblick: unser Haus kommt mit 7 Pfählen aus und der Balkenrost hat nur 2 Felder. Damit wird es wahrscheinlich zumindest nicht teurer als geplant.
Die IngDiBa hatte ich bereits am 31.8. angeschrieben und den Sachverhalt mit dem geänderten Haustyp und den Ärger mit dem Notar geschildert. Die Bank reagierte aber nicht. Am 29.9. habe ich dann angerufen und erfahren, dass sie nur auf Anrufe reagieren. Das mit dem anderen Haustyp wäre Ihnen egal und statt Grundbucheintrag wäre auch eine Notarbestätigung möglich (das wußten wir schon).
Natürlich hatte ich auch wieder einige Male beim Notar angerufen. Aber da war absoluter Stillstand.
Obwohl es sich abzeichnete, dass aus dem ursprünglich einmal anvisierten Baubeginn Mitte Oktober nichts werden würde, wollte ich im Herbst gerne wieder eine Woche nach Glowe. Meine Frau meint zwar, dass es nichts bringt wie die Deppen vor einem Grundstück zu stehen, bei dem sich nichts tut, ich konnte sie aber überreden vielleicht einfach nur ein wenig Urlaub zu machen und mal nicht ans Bauen zu denken.

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