12. Kalenderwoche 2006
Ich hatte es eigentlich schon immer vermutet, aber erst recht seit wir mit dem Bauen angefangen haben: an dem Gesetz von Murphy: „Alles, was schief gehen kann, geht auch schief.“ muss was dran sein.
Anfang der Woche hatte ich mit unserem Bauleiter telefoniert: „Das Wetter wird besser und er könnte loslegen.“ Prima, hatten wir eigentlich auch gehofft. Das nächste Telefonat mit dem Pfahlbohrer holte mich wieder runter: „In der zuständigen Hamburger Behörde wurde gestreikt und deshalb liegt die Transportgenehmigung noch nicht vor!“
„Was hat denn Hamburg mit Rügen zu tun und war da nicht neulich Abend im Fernsehen, dass in Hamburg die erste Tarifeinigung erzielt wurde?“ schießt es mir durch den Kopf.
Der Pfahlbohrer war auch nicht besonders glücklich darüber. "Man müsse wohl abwarten“ meinte er und ich muss ihm das wohl erst mal abnehmen. Wieder eine dieser Situationen wo „eine Nacht drüber schlafen“ angesagt ist.
Am nächsten Morgen ruft unser Bauleiter an: „Er kann da jetzt nicht auf den Stoltenberg warten und wird nächsten Mittwoch mit dem Rohbauer die Winkelböcke setzen. Vermesser, Elektriker und Wasserbauer kommen auch“. Fand ich richtig so. Jetzt haben wir wenigstens wieder mal einen Termin: „Baubeginn“ am 29.3.2006.
Gestern hatte ich dann noch ein Telefonat mit unserem Statiker und nach nochmaliger Rücksprache mit der Firma Stoltenberg ergab sich sogar ein neuer Termin für die Pfahlgründung:
„Wenn nichts dazwischen kommt am 30. und 31. März“
Ist doch mal ein Wort. Da keimt fast so was wie Freude auf.
Symbolisch für den Baubeginn soll das Foto mit dem Bauschild vom letzten Sommer stehen und für die aufkeimende Hoffnung ein Hafenbild von Glowe ebenfalls aus dem letzten Sommer.
Schönes Wochenende

